8 Tipps: Worauf Ihr bei der Wahl des Hochzeitsfotografen achten solltet

Aktualisiert: vor 3 Tagen

Der Inhalt des Artikels:

  • 8 Tipps zur Auswahl des Hochzeitsfotografen

  • Fehler, die man bei der Auswahl vermeiden sollte

Die Vorbereitung der Hochzeit ist eine angenehme Aufgabe. Man schaut sich schöne Brautkleider an, sucht sich einen geeigneten Ort für die Hochzeit, füllt und gestaltet Einladungen an die Gäste. Das alles erfordert selbstverständlich eine Menge Zeit und auch sehr viel Mühe vom Brautpaar und ihrer Familie. Dabei sollte jedoch auf keinen Fall der Hochzeitsfotograf vergessen werden! Denkt dran, denn eure Hochzeit wird noch lange in eurer Erinnerung bleiben und neben euch werden auch Freunde und Familie sich gerne an euren Hochzeitstag zurückerinnern.


Es ist vermutlich nicht nötig, dabei zu erwähnen, mit welcher Verantwortung die Auswahl eines Hochzeitsfotografen zusammenhängt. Gerade die Fülle an Hochzeitsfotografen im Markt macht die Entscheidung nicht besonders einfach und ich hoffe, dass euch dieser Ratgeber bei der Findung eures Spezialisten - der nicht nur ein paar Bilder von eurer Hochzeit macht, sondern eure Geschichte am Hochzeitstag erzählt, zur Seite stehen und euch ein paar Tipps mitgeben kann.


8 Tipps zur Auswahl eines Hochzeitsfotografen


Tipp 1: Die Erfahrung des Hochzeitsfotografen

Ein erfahrener Fotograf ist in erster Linie ein Profi, der sich an die ungewissen Begebenheiten und unerwartete Situationen anpassen kann. Nicht selten passiert es, dass es plötzlich anfängt, stark zu regnen oder eine Location gesperrt ist. In solchen Fällen, weiß ein erfahrener Fotograf sich anzupassen und sieht auch in den unerwarteten Momenten die Möglichkeit, etwas schönes zu schaffen, ohne, dass dabei die Qualität der Fotos beeinträchtigt wird. Dabei wird er sich auch notfalls im feuchten Gras, auf einer Straße oder sonst wie, dreckig machen müssen, damit das Ergebnis übertroffen wird.


Eines der größten Irrtümer ist, dass ein erfahrener Fotograf alle möglichen Stile beherrscht. Nicht jeder Hochzeitsfotograf weiss, wie man Hochzeitsfotos im Retro- oder Glamour-look richtig organisiert. Ich nehme an, dass Ihr mir zustimmen werdet, dass auch in vielen Bereichen jeder seine eigenen Schwerpunkte hat, die er perfektioniert. Genau so ist es auch in der Fotografie und Ihr solltet euch einen Hochzeitsfotografen suchen, der in dem gewünschten Stil arbeitet und diesen perfektioniert hat.


Es lohnt sich auch, sich über die Ausstattung des Fotografen zu erkundigen. Ein Profi hat immer eine Ersatzkamera dabei - sollte die Hauptkamera ausfallen und weitere Ausrüstung für zusätzliche Beleuchtung (bspw. bei bewölktem Wetter oder Aufnahmen in dunklen Räumen), damit man keine bösen Überraschungen erlebt.


Tipp 2: Schaut euch das Portfolio des Hochzeitsfotografen an

Ihr solltet euch im klaren sein, dass jeder mehr oder wenig respektierte Fotograf (auch Anfänger) sehr vorsichtig bei der Zusammenstellung des Portfolios sind und oftmals nur die besten Aufnahmen präsentieren. Aus dem Grund solltet Ihr beim Fehlen eines Portfolios besonders an die Professionalität denken. Wenn der Fotograf ein Portfolio besitzt, dann ist es eure Aufgabe, dieses im Detail zu studieren.


Selbstverständlich werden Ihr auch ein paar schöne Fotos von Jemandem erhalten können, der mit Fotografie nur wenig am Hut hat. Das Portfolio des Profis hingegen ist vollgestopft mit hochwertigen Bildern. Je länger Ihr das Portfolio studieren, desto besser wird auch Ihr Verständnis für den Stil des Fotografen und Ihr wisst genau, was Ihr erwarten könnt. Sind die Fotos eher gestellt oder natürlich? Sind die Posen eher kitschig oder klassisch? Macht euch dahingehend von vornherein Gedanken, was zu euch am besten passt.


Tipp 3: Lernt den Hochzeitsfotografen persönlich kennen und vereinbart ein Probeshooting

Es ist zu empfehlen, dem Fotografen nicht zuzusagen, bevor man Ihn nicht persönlich kennengelernt hat. Hier geht es alleinig um das Vertrauen und dabei spielt es keine Rolle, welches Geschlecht, Gewicht, welche Größe oder Religion der Fotograf hat. Alleine die Tatsache, wie die Chemie untereinander ist und ob man sich beim Fotografen entspannen kann, ist ausschlaggebend. Nur wenn die Chemie gegeben ist und man dem Fotografen voll vertraut, sind hervorragende und natürliche Fotos möglich.


Nutzt auch die Gelegenheit, den Ablauf eurer Hochzeit, die Arbeit und das Portfolio des Fotografen und eure Erwartungen zu besprechen. Dabei kann euch der Fotograf von morgens bis tief in die Nacht begleiten. Sollte ein Fotobuch gewünscht sein, bittet um exemplarische Beispiele.


Pro Tipp: Nutzt die Gelegenheit und fragt ein kostenloses Probeshooting an, um zu sehen, wie die Zusammenarbeit funktioniert.


Tipp 4: Hat der Hochzeitsfotograf einen Assistenten?

Nicht selten fotografieren Fotografen alleine, jedoch läuft alles viel reibungsloser, wenn der Fotograf einen Assistenten mit dabei hat. Dieser übernimmt mal die Rolle des Laufburschen, in anderen Fällen ist er für das Licht zuständig und in anderen Fällen amüsiert er die Leute um sich herum. Dabei ist es wichtig, direkt im Vorfeld herauszufinden, ob der Fotograf einen Assistenten hat und ob sich dies auf die Kosten auswirkt. Üblicherweise ist der Assistent im Preis mit inbegriffen und auch dieser sollte zum Erstgespräch mit eingeladen werden. Es lässt sich sagen, dass die Qualität mit einem Assistenten zunimmt.


beachtet, dass der Kameramann nicht als Assistent gesehen werden darf, da er vollkommen andere Aufgaben übernimmt.


Tipp 5: Habt die Kosten im Überblick

Bei der Hochzeitsfotografie zahlt die geizige Person meist doppelt und nicht selten ärgern sich Paare, wenn diese Geld sparen wollten. Mit dem Ergebnis ist man unzufrieden und die Hochzeit zu wiederholen ist nicht möglich. Man hatte sich schöne Fotos gewünscht, erhält jedoch einen Bilderstapel, die durch ein offenes Bildbearbeitungsprogramm gegangen sind. Farbe, Belichtung und Schnitt stimmen nicht. Der Profi arbeitet mit Adobe Photoshop und Adobe Lightroom.


Auf der anderen Seite, besteht die Möglichkeit, eine gute Qualität zu einem guten Preis zu erhalten und man muss nicht zum teuersten und meistempfohlensten Fotografen der Stadt gehen. Orientiert euch an den Preisen der Hochzeitsfotografen in eurer Umgebung und konzentriert euch auf die durchschnittlichen Kosten.


Beachtet auch, dass die Kosten sich meist aus verschiedenen Komponenten zusammenfassen:

  • Dabei gibt es Fotografen, die einen Stundenlohn nehmen und auch andere, die einen vorher abgesprochenen Betrag für die Arbeit erhalten.

  • Werden alle Fotos bearbeitet oder nur ein Bruchteil?

  • Werden Fotos gedruckt und wenn ja, in welcher Qualität, auf welchem Papier und in welcher Größe?

Wenn Ihr dem Fotografen erlaubt, die Fotos fürs Portfolio nutzen zu dürfen, könnt Ihr auch mit einem kleinen Rabatt rechnen. Ihr sollten jedoch auch die Bezahlung bei einem persönlichen Gespräch im Detail abklären.



Hochzeitsfotograf Kassel aufnahme einer Braut


Tipp 6: Schließt einen Vertrag ab

Machen wir es direkt. Sollte der Hochzeitsfotograf sich weigern, einen Vertrag abzuschließen, solltet Ihr seine Dienste ablehnen. Gerade der Vertrag zwischen Hochzeitsfotograf und Brautpaar sichert euch vor bösen Überraschungen. Dabei sind insbesondere folgende Dinge zu beachten

  • Definiert Startdatum und -Uhrzeit

  • Gebt Vorauszahlung an, falls eine geleistet wurde

  • Definiere die Arbeitszeit auf der Feier

  • Wenn Ihr Stundenweise bezahlt, gebt die Kosten je Stunde an. Haltet Überstunden am Hochzeitstag preislich fest.

  • Wie viele gedruckte und retuschierte Fotos erhaltet ihr?

  • Auf welchem Medium werdet Ihr die BIlder erhalten? USB-Stick, Cloud, DVD, E-Mail?

  • Strafe für die Nichteinhaltung von Verpflichtungen der Vertragsparteien

  • Lieferbedingungen

Solltet Ihr mit einigen Punkten nicht einverstanden sein, habt Ihr immer die Möglichkeit, diese zu diskutieren. Im Normalfall lehnt ein Fotograf die Vorschläge nicht ab und macht ggf. Gegenvorschläge.


Tipp 7: Findet heraus, wie lange der Fotograf für die Bearbeitung benötigt

Ihr solltet stutzig werden, wenn euch der Fotograf die Bilder innerhalb einer Woche zur Verfügung stellen möchte. Ein professioneller Hochzeitsfotograf wird nach eurer Hochzeit die Bilder erst einmal sortieren müssen. Im Anschluss werden diese nach Belichtung, Beschnitt, Farbe und Kontrast angepasst, bis er sich an die Retusche macht. Dabei kann es je nach Auslastung des Fotografen bis zu 8 Wochen dauern, bis Ihr das fertige Ergebnis erhaltet. Entsprechend lohnt es sich, zu warten.


Tipp 8: Erkundigt euch danach, wie Ihr das Ergebnis erhaltet

In der Regel erhaltet Ihr nach ca. 4 bis 8 Wochen das fertige Resultat. Dabei ist das Medium, auf welchem die Fotos bereitgestellt werden, wichtig. Bspw. können Bilder an Qualität verlieren, wenn diese per E-Mail oder Whatsapp zur Verfügung gestellt werden. Von einem guten Fotografen solltet Ihr entweder einen schnellen USB-Stick oder Bilder in der Cloud erhalten.


Hochzeitsfotograf Kassel aufnahme einer Braut im Feld

Fehler, die man bei der Auswahl des Hochzeitsfotografen vermeiden sollte


Es kann passieren, dass man nach dem Erhalt der Hochzeitsfotos mit dem Ergebnis unzufrieden ist und dabei ist dies oftmals auf die Wahl des Hochzeitsfotografen zurückzuführen. Ich rede dabei nicht von der Professionalität sondern es können vielfältige Gründe hierfür gegeben haben. Hier sind die wichtigsten Gründe:

  • Ein zu hoher oder zu niedriger Preis können am Ende unglücklich machen. Deswegen ist es wichtig, die Preise in der Stadt zu kennen.

  • Abschluss eines Vertrages mit einem Fotografen, zu dem man keine Sympathie hatte.

  • Beim Treffen war entweder nur die Braut oder der Bräutigam dabei. Es ist wichtig, dass beide sich mit dem Hochzeitsfotografen verstehen - und umgekehrt. Am Ende müssen nämlich beide mit Ihm arbeiten

  • Unrealistische Versprechen vom Hochzeitsfotografen. Sollte der Fotograf euch versprechen, dass Ihr die Fotos innerhalb einer Woche erhaltet, solltet ihr davon ausgehen, dass dies mit Qualitätseinbußen einher kommt.

  • Zu kitschige Bilder. Nicht selten finden sich Paare in Situationen wieder bei denen der Fotograf in unglaubliche "Kreativität" verfällt und eine Idee nach der anderen ausprobieren will.

Insgesamt lassen sich Überraschungen selten vermeiden. Solltet Ihr euch zumindest an die oben genannten Punkte halten, um euch bestmöglich zu schützen und damit eure Erinnerung an euren Hochzeitstag bestmöglich für viele Jahre bewahren.

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